Die Geschichte des deutschen Weines

Nicht jedem Weinkenner ist bekannt, daß vor fast 2000 Jahren die Römer die Rebstöcke aus ihrer Heimat zu uns mitgebracht haben, um auf das edle Getränk Wein nicht verzichten zu müssen. An bevorzugten Orten pflanzten sie Rebstöcke an und nach und nach von Norden nach Süden züchteten sie leichte oder schwere Weine mit einer Vielfalt an Geschmack. Nachdem dann im Mittelalter die Klöster die Weinberge bewirtschaften, folgten nach 1803 eine linksrheinische Privatisierung und die Qualität der Weine wurde immer besser.

Um 1860 drohte dem Deutschen Weinbau der Untergang durch die Reblaus. Die Krise wurde abgewendet, durch amerikanische Rebwurzeln, die immun gegen diesen Parasit waren. Durch Neuanpflanzungen war der Weiterbestand unseres Weinlandes gesichert. Die Weinwissenschaftler und die Winzer haben gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch neue Erkenntnisse und Zusammenarbeit eine imposante Weiterentwicklung im Weinbau erzielt. Der Deutsche Wein, besonders seine Rieslingweine, sind einzigartig auf der Welt.

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